Journey of a lifetime - Marvin on tour

 
30Dezember
2014

Next chapter.

Am 24ten hatte ich ein echt starkes Erlebnis. Nach einem morgendlichen Jogging-Trip verbrachte ich meine stille Zeit in einem Park in der Nähe unserer Base. Als ich gerade am Bibel lesen war, ging bei mir eine Frau vorbei. Diese humpelte und ich konnte sehen, dass sie Schmerzen in ihrem Bein hatte. Es kostete mich ein bisschen Überwindung, aber dann bin ich zu ihr gegangen und habe sie gleich direkt gefragt , ob sie irgendwelche Schmerzen in ihrem Bein hätte. Nachdem sie mir erklärte, was passiert war, legte ich meine Hand auf die betroffene Stelle und begann ein kurzes Gebet zu beten. Anschließend fragte ich die Frau, ob sie etwas gespürt habe. Ich konnte in ihrem Gesicht die Freude sehen. Die Schmerzen waren verschwunden und sie konnte ohne Probleme ihren Heimweg antreten.

Außerdem gab es eine weitere Heilung beim Evangelisieren, als ich mit einer Holländerin von der DTS unterwegs war. Wir trafen eine Bettlerin und begannen ein Gespräch mit ihr. Auch für diese Frau beteten wir am Ende und ihre Rückenbeschwerden, welche sie seit einigen Jahren hatte, waren danach wie weggefegt. Thanks God.

Das Leben hier in Australien ist schon ganz anders als in Europa. Weihnachten feiert man hier auch, bei sommerlichen Temperaturen von über 30°. Daher läuft alles ein bisschen anders ab. Am 24ten waren wir mit unserer DTS gemeinsam im Park, wo wir verschiedene Sport-Games gespielt haben, wie z.B. Soccer, Volleyball, Frisbee und Basketball. Die Tage zuvor hatte jeder für eine andere Person ein Geschenk gekauft, welches dann nach dem sportlichen Part ausgetauscht wurde.

Am 25ten konnten alle bis 10 Uhr schlafen, was auch mal gut war nach 3 Monaten vor 6:00 Uhr aufstehen. Wir haben dann alle zusammen in unserem Haus gefrühstückt. Der Morgen wurde relativ entspannt angegangen und um 1 Uhr gab es ein riesen Base-Lunch mit etwa 250 Personen. Wir aßen alle gemeinsam ein super leckeres Essen und anschließend bin ich mit ein paar Leuten an den Strand gegangen, weil das Wetter einfach zu perfekt war. Am Abend haben wir noch ein paar weitere Geschenke ausgetauscht. Dann war Weihnachten auch hier am anderen Ende der Welt vorüber....

Die letzte Woche hier in Australien wird hautsächlich für Vorbereitungen für den Outreach, also für den kommenden praktischen Teil, genutzt. Am Sonntag wurde die Base geputzt und am Montag wurde unsere Wohnung auf den Kopf gestellt und gereinigt. Ab Montag werde ich dann mit Wäsche waschen anfangen. Außerdem werde ich mein Backpack - meinen riesen Rucksack- packen, sodass ich am Dienstag mit allem fertig sein werde.

Unser Team wird das letzte sein, welches nach Kalkutta abreist. Wir werden am 1. Januar 2015 um 6:45 Uhr losfliegen, was bedeutet, dass wir noch Neujahr in Perth feiern werden. Locker Flockig. Dann heißt es 7 Wochen Kalkutta und 4 Wochen Philippinen, bevor wir dann nochmals für eine Abschlusswoche nach Perth zurückkommen werden. Auf den Philippinen werden wir in Manila City und Toledo sein. Was uns genau in dieser Zeit erwarten wird, wissen wir noch nicht, da jeder Tag ein neues Abenteuer werden wird. Was wir bereits wissen ist, dass wir in der ersten Woche in Kalkutta die komplette Bibel durchlesen werden. Das habe ich vorher auch noch nie gemacht und habe echt Lust drauf.

Ich kann es kaum abwarten, endlich alles, was wir in dieser Zeit in Perth gelernt haben, anzuwenden. Gott wird krasse Sachen bewegen im Outreach. Davon bin ich überzeugt.

In Indien werden wir 6 Tage in der Woche Programm haben. Wir werden auf den Sportplätzen und Straßen Sport mit den Leuten machen und sehr viel Evangelisieren und das Evangelium teilen gehen. Yeah!! Einfach die Liebe und die Kraft Gottes voll in diese Stadt rein geben. Einen Tag in der Woche haben wir einen „day off“, also frei, wo wir in Internet-Cafés gehen oder ähnliche Sachen machen können.

Das war jetzt wahrscheinlich erstmal der letzte Blog für längere Zeit, da ich im Einsatz kaum Internet haben werde. Über jedes Gebet freu ich mich natürlich sehr – super, vielen Dank!

Bis die Tage...

   

 

08Dezember
2014

Awesome number 4

Hey zusammen, ich dachte es wird mal wieder Zeit ein paar neue Erfahrungen zu teilen.

Letztes Wochenende war hier in Perth ein riesen Festival mit Musik und allem drum und dran. Unsere DTS hat den Tag über Hot Dogs verkauft, um Geld zu sammeln für unsere Schule. Das Event war echt cool und es hat mega Spaß gemacht, mit meinem Team wie verrückte die Würstchen zu verkaufen. Das war am Samstag. Am Sonntag war ich mit 10 weiteren von der Schule dafür eingetragen, den ganzen Tag in der Base zu arbeiten bzw. ein paar „Reinigungsarbeiten“ zu tätigen. Das beinhaltete unter anderem, die Fenster zu putzen und das Mittag- und Abendessen vorzubereiten. Auch wenn wir den ganzen Tag über gearbeitet haben, hat es echt Spaß gemacht, da wir mit super leckerem Essen versorgt wurden. (Das war vor drei Wochen.)

In der letzten Zeit habe ich immer mehr erfahren, was es bedeutet, wirklich vollkommen Gott zu vertrauen. Vor zwei Woche hatten wir das Thema „Missions“. Der Sprecher war von der Sun Shine Coast von der Westküste Australiens und ist dort der Leiter der Surfer DTS. Außerdem ist er ein leidenschaftlicher Wakeboarder, was natürlich ziemlich lässig war.  Das Thema war echt der Hammer, da ich mega viele und neue Sachen über die Bedeutung von Missionen erfahren habe. Es gibt so viele Bereiche in der Welt, wo Menschen noch nie etwas von Gott gehört haben. Und das muss natürlich geändert werden, nicht wahr ?  Außerdem hat sich bei mir folgender Satz ziemlich eingeprägt...

„We were never created to live for ourself, we were created to live for God!“ Darüber nachzudenken macht meiner Meinung nach viel Sinn.

Die kommende Woche haben wir das Thema „Relationships / Beziehungen“. Da wird es einerseits um Beziehungen zwischen Männern und Frauen gehen, aber auch um eine gesunde Beziehung mit Familienmitgliedern oder Freunden. Ich freue mich echt auf diese Woche und hoffe auf coole neue Offenbarungen bzw. Erkenntnisse in diesem Bereich. 

Jetzt eine super krasse Geschichte, die ich erlebt habe:

Vor ca. 2 Wochen war ich mit einem Kumpel von der Base in der City, um ein bisschen das Evangelisieren zu praktizieren. Nachdem wir ein paar echt gute Gespräche mit einigen Leuten hatten, gingen wir auf ein junges Mädchen zu. Wir fragten sie, ob sie vielleicht irgendwo in ihrem Körper Schmerzen hätte. Dazu muss ich noch hinzufügen, dass wir einige Tage zuvor in der Schule über Heilung gesprochen haben. Es ging darum, dass wir die Autorität und Kraft haben, durch Gott andere Menschen zu heilen. Das Mädchen erzählte uns nun, dass sie vor 4 Monaten ihren linken Fuß gebrochen hatte und seitdem immer Schmerzen hatte. Also kamen wir gleich zur Sache. Wir fragten sie, ob es für sie okay wäre, wenn wir für sie beten würden. Wir legten die Hände auf den Fuß und fingen an zu beten. Nach dem 2ten mal war aber immer noch nichts passiert. Also gingen wir in die dritte Runde und dann passierte das Wunder. Der ganze Schmerz war aus dem Fuß verschwunden. Sie fügte hinzu, dass sie auch im rechten Fuß Schmerzen hatte. Nach einem weiteren Gebet, war auch dieser Fuß komplett geheilt. Was für ein krasses Erlebnis !! Sie ging also mit 2 komplett geheilten Füßen aus unserer Konversation. Da wurde mal wieder gezeigt, dass mit Gott alles möglich ist, wenn wir ihm nur 100% vertrauen.

Dieses Wochenende war unsere DTS campen. Unser Ziel war ein riesen Wald, welcher von einem Fluss durchzogen wurde. Als wir am Freitag an unserem Zielplatz ankamen, wurde es schon leicht dunkel. Wir packten die Taschenlampen aus und begannen damit, unsere Zelte aufzubauen. Danach gab es noch einen kleinen Snack am Lagerfeuer und anschließend fielen wir allesamt ziemlich müde in die Schlafsäcke. Am nächsten Morgen gab es Bacon and Eggs zum Frühstück, was super lecker war. Der Tag bestand daraus, dass wir im Fluss schwimmen waren und eine dicke Kajak Tour gemacht haben. Am Abend habe ich zusammen mit Nate ein Kajak genommen und wir sind zusammen im stockdunkeln auf dem Fluss gefahren. Überall waren exotische Tiergeräusche und wir haben so gut wie nichts gesehen. Das war zu Beginn suuuper scary, hat aber enorm Spaß gemacht. In den beiden Nächten im Zelt habe ich außerdem das erste Mal wahrgenommen, dass ich einen englischen Traum hatte. Das war echt ein verrücktes Gefühl, auf Englisch zu Träumen. 

Ansonsten gewöhnt man sich schon so langsam an das Leben hier. Ich komme mit der ganzen Crew echt gut zurecht. Es ist fast immer was auf dem Tagesplan, sei es nun Unterricht, Sport oder Arbeiten. Natürlich haben wir auch genügend Zeit für uns alleine, um über die Themen nachzudenken und um in der Beziehung mit Gott zu wachsen.

In drei Wochen geht es los in den Outreach/Einsatz nach Kalkutta und auf die Philippinen. Ich kann es kaum abwarten und freue mich schon so super auf die ganzen neuen Erfahrungen, die ich dort machen werde. Eine komplett neue Kultur wartet auf mich und ich kann das erlernte Wissen anwenden. Ich würde mich riesig freuen über über Unterstützung im Gebet für Schutz und Bewahrung, und dass ich das Erlernte über Gott weitergeben kann. Da ich aber immer noch ein wenig Geld für den bevorstehenden Einsatz benötige, würde ich mich auch über jeden kleinen Geldbetrag von euch freuen. Meine Kontodaten sind wie folgt: 

Marvin Schröder

Deutsche Kreditbank AG

IBAN: DE98 1203 0000 1034 2150 85

BIC: BYLADEM1001 

14November
2014

Yeah !

Auf geht es in die dritte Runde.

Die beiden letzten Wochen haben wir uns ziemlich gut mit der „All Nation DTS“ angefreundet. Das sind hauptsächlich Leute aus Korea oder Shanghai. Wir hatten echt coole Erfahrungen zusammen. An einem Abend habe ich z.B. mit einem Gesprochen und er hat von seinem Leben in Korea erzählt. Zum Ende hin, habe ich auf deutsch für ihn gebetet und er für mich auf koreanisch. Außerdem haben sich ein paar von denen jetzt auch in dem Fitnesscenter angemeldet, wo wir alle hingehen. Vor ein paar tagen waren wir zusammen Sport machen, was eine coole Sache ist, da jetzt Chinesen, Koreaner, Amerikaner, Kanadier, Deutsche, Österreicher, Schweizer und einer aus Armenien zusammen trainieren gehen.

Diese Woche haben wir einen Gastsprecher aus Fiji. Sein Thema ist „ Father Heart of God“, welches super interessant ist!  

Am 2.11.14 bin ich bin Mirja und Josh an den größten Strand in unserer Nähe gefahren, um mal wieder ein Surfboard auszuleihen. Als wir dort ankamen, mussten wir aber leider feststellen, dass die Wellen nicht geeignet waren, um Surfen zu gehen. Also verbrachten wir ein paar Stunden am Beach. Als wir gerade wieder nach Hause gehen wollten, hörten wir eine super laute Sirene vom Strand. Alle Leute liefen aus dem Wasser und in ca. 100 Meter Entfernung sahen wir etwas schwimmen. Es sah aus wie eine große Insel die im Wasser rumtreibt. Da wir aber aufgrund der Entfernung nicht viel erkennen konnten, gingen wir wieder zurück in die Base zu den anderen. Die nächsten Tage erfuhren wir, dass es sich um einen dicken toten Wal handelte. Ziemlich verrückt.

Außerdem haben wir an einem Tag mit ein paar Leuten die sogenannte Känguru-Island abgecheckt. Das ist eine Art Insel hier in Perth, wo man Kängurus besuchen kann. Als wir dort ankamen hatten wir relativ viel Glück, da wir nach ca. 10 Minuten schon die ersten gesehen haben. Dann hieß es erst einmal „Selfietime“. Am Weekend haben wir den Beach abgecheckt, da es angenehme 35 °C waren. Den Abend haben wir beendet, indem wir den Sonnenuntergang bestaunt haben. War zu Beginn ein bisschen kitschig aber die Bilder sind der Hammer geworden. :D

Am Abend darauf waren wir mir den Jungs am Beach, um gegen einander Rugby zu spielen. Das war so was von anstrengend aber hat super Spaß gemacht. Anschließend sind wir dann noch im dunkeln Baden gegangen und haben die ca. 2 Meter hohe Wellen gejagt. Das war zu Beginn bisschen komisch, da es total dunkel war und wir nur die Umrisse der riesen Wellen gesehen haben.

 

31Oktober
2014

Auf in die zweite Runde!

So hier ist der 2te Blogeintrag, wird mal wieder Zeit ;)

Der Tagesablauf ist mittlerweile schon bisschen routinierter geworden, was nicht bedeutet, dass es uns leichter fällt um 6 Uhr morgens Joggen zu gehen. Aber daran gewöhnen wir uns auch noch. 

Die Zeit vergeht wie im Flug. Ich kann es gar nicht fassen, dass ich schon einen Monat in Australien bin. Heavy! 

Letzte Woche hatten wir das Thema „Forgivness“. Das war eine super Woche was den Input anging. In dieser Zeit wurde mir nochmal bewusst, dass wenn ich „Sündige“, es meine EIGENE Entscheidung ist. Das gute daran ist, wir können selber entscheiden, ob wir die falschen oder die richtigen Entscheidungen treffen wollen. Sich für das richtige zu entschieden ist oftmals nicht ganz einfach, aber auf lange Sicht gesehen bringt es ganz klar die bessere Frucht. Yeah!

 

Diese Woche haben wir das Thema „Intercession“, was so viel bedeutet für ein bestimmtes Anliegen oder Thema zu beten. Ich fand die folgende Erklärung recht gut: „ Intercession kann man mit einem Scharfschützen vergleichen. Man hat ein bestimmtes Ziel und dann BOOM„. Das heißt soviel, dass wir für eine bestimmte Sache beten und uns in dieser Zeit vollkommen auf das eine Thema fokussieren. Das macht echt Spaß und man erlebt krasse Sachen zusammen.

Einmal am Tag haben wir so genannte Work Duties. Das bedeutet, dass wir für 2 Stunden verschiedene Arbeiten ausüben. Ich bin zum Beispiel eingetragen worden, mit einem Kumpel Holz zu haken. Das war zu Beginn bisschen gewöhnungsbedürftig, weil wir bei netten 25-30 °C das Holz zerkleinern. Aber wir sehen das easy und betrachten es als ein nettes Workout. Die Work-Dutie variieren aber immer ein bisschen ;)

Am Mittwoch sind wir mit ein paar Leuten von der Base zu einem Spot gegangen, wo man von Klippen springen konnte. Also schnallten wir alle die GoPros auf und sprangen von den ca. 11 Meter hohen Klippen in einen Fluss, wo schon des Öfteren Haie gesehen wurden. Kein Wunder, dass alle so schnell wie möglich wieder aus dem Wasser wollten, nachdem wir gesprungen waren.

Letzte Woche wurden uns die Outreach Ziele bekannt gegeben. Das sind die Orte wo wir nach den drei Monaten in Australien hingehen werden. Wir werden in drei Gruppen eingeteilt. Zuerst sind alle Gruppen sechs Wochen in Kalkutta. Anschließend sollten wir darüber beten, ob Gott uns lieber in Thailand, Philippinen oder einen anderen Ort in Asien haben will. Ich bin jetzt sechs Wochen in Kalkutta und anschließend werde ich mit meiner Truppe die Philippinen rocken!!! Das ist so cool !!  Ich habe eine super Gruppe und wir haben alle ultra Lust „auszurücken“...naja dauert noch bisschen mehr als zwei Monate, aber hey. Hier gibt es auch noch eine Menge zu erleben. 

Außerdem haben wir am Sonntag eine australische Gemeinde besucht, wo der Worship und die Predigt der absolute Hammer war. Ein paar von uns wollen dort diesen Sonntag wahrscheinlich gleich wieder hin gehen.

Dieses Wochenende gehen wir wahrscheinlich in einen Park mit Kängurus. Das bedeutet es werden ein paar selfies mit Kängurus gemacht!

Das war es erst mal so weit von mir.

Bis die tage and take it easy.

 

18Oktober
2014

Here we go!

Hallo zusammen  Ich habe mir gedacht, dass ich mir auch mal einen Blog einrichte, um die besten Erlebnisse mit euch zu teilen. Hier werde ich jetzt des Öfteren mal Storys aus Australien veröffentlichen. Yeah!

Jetzt bin ich schon fast 2 Wochen in Perth und jeder Tag war bis jetzt einzigartig. An den ersten Tagen ging es hauptsächlich darum einander kennenzulernen und erstmal ein bisschen Schlaf von dem Flug nachzuholen. Mittlerweile kommen aber alle super miteinander klar und wir wachsen schon fast zu einer kleinen Perth-Family zusammen. Und das schon nach ca. 2 Wochen. It´s awesome.

In meiner Klasse sind 35 Schüler, wobei die meisten aus der USA oder Kanada kommen. Der Rest der Gang kommt aus dem Rest der Welt. Insgesamt sind 300 Menschen auf der Base. Das ist recht lässig, da alle Leute hier super nett sind und es macht mega Spaß neue Personen aus der ganzen Welt kennen zu lernen!

 

Jeder Tag ist immer sehr ausgeplant. Im Groben sehen die Tage in der Woche wie folgt aus:

Um 6 Uhr ist Morning Exercise, was bedeutet, dass wir alle Joggen gehen oder Fitnessübungen machen. Das geht so 40 Minuten. Anschließend haben wir etwa 45 Minuten um persönliche Zeit mit Gott zu verbringen. Danach geht’s zum Frühstücken und anschließend haben wir Unterricht. Letzte Woche hatten wir das Thema „Hearing God´s Voice“ und diese Woche „ The Character of God“. Beide Themen waren krass gut!

Nach dem Unterricht gehen wir gemeinsam zum Mittagessen. Das coole dabei ist, das alle Leute (also ca.250 Leute) gemeinsam essen. Wie eine riesen Family. Bei jeder Mahlzeit kann man sich irgendwo anders hinsetzen, neue Leute kennenlernen und die Zeit mit einander genießen.

Nach dem wir das Essen beendet haben, können wir ein paar Stunden machen worauf wir bock haben. Letztes haben sich die meisten zusammen bei einem Fitnesscenter angemeldet, wo wir jetzt ein paar mal in der Woche hingehen, um bisschen extra Sport zu machen ;)

Bevor ich die Reise nach Perth angetreten habe, konnte ich mich entscheiden, ob ich lieber Volleyball oder Fußball spielen möchte. Meine erste Wahl war Volleyball und jetzt haben wir ein mal in der Woche ein Turnier, wo wir gegen andere Mannhaften aus Perth antreten. Wir spielen Indor-Volleyball d.h. wir sind in einer Halle aber spielen auf richtigen Strandsand. Das macht richtig Laune!

Diesen Mittwoch war der heißeste Tag in Woche, also habe ich mit meinem Schweizer Buddy entschieden zu einem Strand zu fahren, um das erste mal Surfen zu gehen. Als wir uns auf die 30 Minütige Tour zum Surfstrand machten, bemerkten wir plötzlich das Nate sein iPhone verloren hatte. Nun überlegten wir natürlich was wir tun sollten...die geplante Surftour abrechen und das Handy suchen?... Da erinnerten wir uns an die Unterrichtseinheit die wir am Morgen hatten, wo es darum ging, das wir Gott in jeder Situation vertrauen können. Also legten wir eine Kurze Pray-Session ein und beschlossen unsere Tour fortzusetzen.

 

Wir liehen uns 2 Surfbretter für 2 Stunden aus, schnallten die beiden GoPro´s auf die Boards und stürzten uns in das blaue Wasser. Nach 2 Stunden, gaben wir die Bretter wieder ab und machten uns auf dem Heimweg. Im Zug erinnerten wir uns, dass Nate sein Handy verloren hatte, easy. Also Gingen wir zu dem Bahnhof, wo wir vermuteten das Handy verloren zu haben und suchten das dortige Fundbüro auf. Und tadaa das Handy wurde tatsächlich abgegeben!!! amäään, praise the Lord!  Auf einem so großen Bahnhof, in so einer großen Stadt wo so viele Menschen leben, wird das iPhone von der richtigen Person gefunden, welche das Handy abgegeben hat. Das war ein krasses Erlebnis!

Heute Abend werden wir bisschen Perth-City unsicher machen und mal sehen was uns erwartet...

Ich hoffe, das ich euch einen kleinen Überblick über die Situation geben konnte. Hier passiert jeden Tag soo viel und ich versuche euch demnächst mal wieder ein Update zu geben.

Bis die Tage and take it easy